Musical-Fieber
Musical „Runa“ am BG/BRG Perchtoldsdorf
Eine Schatulle, die eigentlich für immer verschlossen hätte bleiben sollen, löst Chaos aus und stellt Mika vor große Herausforderungen, die sie zu lösen versucht. Wäre nur ihre verstorbene Mutter da, um ihr zu helfen. Stattdessen muss Mika sich im Haus ihrer Tante neu orientieren und mit Mobbing an der Schule zurechtkommen. Dies ist die Ausgangssituation, welche im Musical „Runa“ dazu einlädt, sich und seinen Umgang mit Problemen zu reflektieren. So wird am Ende deutlich, dass es wichtig ist, Probleme anzusprechen, da es keine Langzeitlösung ist diese totzuschweigen. Geschrieben wurde das Musical von E. V. Ring und die Musik wurde von Günter Fiala komponiert, welcher bei der Premiere am 25. März 2026 im BG/BRG Perchtoldsdorf anwesend war und den Cast für seine Darbietung sehr lobte.
Im Rahmen der Unverbindlichen Übung „Musical“ wurde von Schüler*innen der 4., 5. 6. und 8. Klasse des musischen Realzweiges das Musical „Runa“ einstudiert. Seit Oktober wurde fleißig am Stück gearbeitet und etwa auch das Bühnenbild gestaltet. Vor der Premiere folgte eine intensive Probenwoche, in welcher die Schüler*innen mit den Lehrpersonen in vielen Stunden das Stück durchspielten und den letzten Feinschliff vornahmen. Die 5 Hauptrollen waren doppelt besetzt und jeder Cast durfte eine Abendvorstellung spielen. Neben diesen beiden ausverkauften Darbietungen, wurde auch am Vormittag eine Vorstellung für die Schüler*innen des BG/BRG Perchtoldsdorf gespielt.
Die Schüler*innen haben ihre Rollen toll verkörpert und eine großartige Vorstellung geliefert. Laura Mörtl und Mathilda Barth waren als Mika in der Hauptrolle zu sehen. Sie waren stimmlich beeindruckend und haben mit ihren 2 Solonummern Gänsehaut erzeugt. Marie Horvath und Magdalena Traxler haben als Titelcharakter Runa mit ihrer großartigen Verkörperung des Streits den Plot vorangetrieben. Beide waren in ihrem Schauspiel sehr verletzlich und wenn sie auf der Bühne waren, konnte man nicht wegschauen. Helena Kutter und Michael Faber als Tante Monika bzw. Onkel Monikus haben ihre Rollen mit großer Einfühlsamkeit gespielt und vor allem mit ihrem Solo zu Tränen gerührt. Carlotta Sailer und Hannah Geringer haben als Tami gezeigt, dass hinter der harten Fassade oft viel Verletzlichkeit und Furcht stecken.
Ein großer Dank gebührt nicht nur den Schüler*innen, die mit großer Leidenschaft und Begeisterung auch viele Stunden ihrer Freizeit in der Schule mit Proben verbracht haben, sondern auch den Lehrpersonen, welche hinter dem Ganzen standen. Tamara Paier war für Regie, Kostüme und das Bühnenbild verantwortlich. Martin Hawranek fungierte als musischer Leiter und war mit seinem Team aus Schüler*innen für die Technik – bestehend aus Licht und Ton – verantwortlich. Doris Eisenhut und Christiane Parotte-Riedl übernahmen den Solo- und Chorgesang.