Geschichte der Schule

Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Perchtoldsdorf wurde am 1. 9. 1976 als Expositur des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Mödling, Franz-Keim-Gasse 3, mit vier 1. Klassen errichtet, die zunächst im Kulturzentrum Perchtoldsdorf provisorisch untergebracht wurden. Im September 1978 konnte der Neubau in der Roseggergasse 2–4 bezogen werden. Er erwies sich jedoch sehr bald als zu klein, sodass 1980 mit einem Zubau von sechs Klassen begonnen wurde, der im Herbst 1981 fertiggestellt wurde.

Weitere bauliche Maßnahmen erforderte die Errichtung der Schulbibliothek und zweier Informatiksäle.

Mit 1. 9. 1979 wurde die Expositur Perchtoldsdorf als Bundesrealgymnasium verselbständigt, und im selben Schuljahr kam noch ein Neusprachliches Gymnasium hinzu. Seit dem Schuljahr 1991/92 wird als dritte Schulform ein Gymnasium mit besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung (Schwerpunkt Musik) angeboten. Dieses wird seit dem Schuljahr 2008/09 aufsteigend durch das Realgymnasium mit besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung ersetzt. Der mit dem Schuljahr 1997/98 errichtete Schulversuch Französisch ab der 3. Klasse wurde in das Regelschulwesen übernommen.

Von der Schulgründung an bis zum Auslaufen der zweizügig geführten Hauptschule im Jahr 1989 wurde gemeinsam mit der Hauptschule Perchtoldsdorf als einzigem Standort in Österreich der Schulversuch „Additive Gesamtschule“ geführt. In Ergänzung zu diesem Schulversuch wurde 1978 mit dem Schulversuch Tagesheimschule begonnen, der später durch die Nachmittagsbetreuung (Regelschulwesen) ersetzt wurde.